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Geschichte des Gutes Schönwalde

História da herdade de Schönwalde, Kreis Regenwalde, da qual Adolph Friedrich Textor foi arrendatário, antes de emigrar para o Brasil.

(Nachricht von Horst Riemann (Lüneburg), Jul 2005): Schloss Schönwalde heute

The castle of Schoenwalde you are looking for is definitely the castle of Schoenwalde in the county of Regenwalde. This castle has indeed been owned by Marshall VON BLUECHER in former times.

In a fragment of the church book of Schoenwalde (1848 and 1849) I found the following entry for a confirmation of a 14 year old boy in the year of 1849:
Ludwig Adolf Theodor TEXTOR, born February 11, 1835 in Hohenbruch ( near the city of Arnswalde ), son of the manor owner Adolf TEXTOR in Schoenwalde.

Adolf TEXTOR must have bought the castle and the manor after 1840 because in 1840 a manor owner NEUMANN was mentioned in a text on the bell of the church of Schoenwalde. He bougth the castle in 1834.

In 1852 the noble family of VON WEDEL - CREMZOW owned the castle.

It may be not a coincident that the home village of the von WEDEL - CREMZOW family, the village of Cremzow is not far away from the town of Arnswalde, where the TEXTORs seem to come from.

(Nachricht von Siegfried Hannemann in der Liste Regenwalde-L, 9. Okt 2005):

Ich möchte Ihnen jedoch einiges über das Gut Schönwalde mitteilen.

Das Gut, früher Schönenwald genannt, war seit dem 13. Jahrhundert im Besitz des Adelsgeschlechts von Borcke. 1778 geriet es in Konkurs und wurde 1780 von Friedrich Wilhelm Freiherr von Mehling erworben. Dessen Tochter Karoline war mit Gebhard Leberecht von Blücher, dem späteren Generalfeldmarschall, verheiratet. Ihm gehörte zu diesem Zeitpunkt das Gut Groß Raddow im Kreis Regenwalde. Schönwalde ist nie in seinem Besitz gewesen.

Insoweit ist der Begriff "Blücher-Schloß" für Schönwalde nicht zutreffend.

Nach dem Tod des Freiherrn von Mehling wurde der Stettiner Holzkaufmann Kommerzienrat Neumann Besitzer des Gutes Schönwalde. Er hat das Gut offensichtlich wegen seines Waldreichtums erworben, um das Holz für den Schiffsbau zu verwerten. Auf dem gerodeten Gelände wurde ab 1834 mit der Errichtung der Kolonie Neu Schönwalde begonnen. Da Neumann mit der Bewirtschaftung des verbliebenen Areals des Rittergutes wohl überfordert war, hat er das Gut in Erbpacht veräußert, blieb aber"Obereigentümer".

Der Erbpachtvertrag wurde am 12.6.1839 abgeschlossen. Erbpächter ist nach dem jetzigen Kenntnisstand Ihr Vorfahr Adolf Friedrich Textor gewesen.

Ein Historiker berichtet: "Der Erbpächter hat mit seiner Erbpacht kein Glück gehabt. Er ist in Vermögensverfall geraten und war gezwungen, das Gut seinen Gläubigern zu überlassen."

Kurzzeitiger Nachfolger wurde offensichtlich der Amtmann Plath in Zülshagen Kreis Dramburg, bevor er das Gut am 21.10.1851 für 26.100 Thaler an den Landrath a.D. Hermann Ludwig von Wedel auf Kremzow im Kreis Pyritz verkauft hat.

Die Kirchenbücher von Schönwalde sind seit 1945 verschollen. Wie Sie bereits zutreffend ermittelt haben, gibt es nur für 1848 + 1849 Zweitschriften im Staatsarchiv in Stettin. Zivilstandsregister sind dagegen ab 1874 an verschiedenen Standorten vorhanden.

(Meyers Konversationslexikon, Band 3, digitalen Ausgabe, 1888):

... Blücher widmete sich nun der Landwirtschaft, heiratete die schöne Tochter des sächsischen Obersten v. Mehling, verwaltete zuerst ein Gut desselben, kaufte dann das Gut Groß-Raddow in Pommern, bewährte sich als einsichtsvoller Landwirt und wurde Deputierter der Landschaftsdirektion. ...

(Nachricht von Pablo von Köller - 3 Jan 2008)

Vor dem zweitem Welt Krieg war Hartmuth von Köller von Kleist-Retzow der letzte Eigentümer des Gutes in Schönwalde. Davor, war sein Vater, Walter von Köller von Wangenheim, der Inhaber des Gutes.


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